KR Rinner kritisiert Vorgehensweise im Forstausschuss

Jahrelange Versäumnisse von Forstausschussobmann DI Benger führen zu großen Schäden für die Besitzer.

Am 23.03.2012 tagte die konstituierende Forstausschusssitzung. Es wurde DI Benger zum 3. Mal als Obmann des Ausschusses bestimmt.

Nach einem Kurzbericht über den aktuellen Holzmarkt, der einen deutlich positiven Trend gegenüber den letzten Jahren zeigt, kam es zur Aussage, dass mit dem Rohstoff Holz für die Energieproduktion in nächster Zeit zu einem Engpass kommen könnte.

Nach dem ersten Anschein wollte Forstausschussobmann. Benger die Sitzung im Schnellverfahren durchziehen aber KV Manfred Muhr schlug eine Vorstellrunde vor. Diesem Vorschlag wurde nur zögernd stattgegeben. Nach einer ausgiebigen Vorstellrunde ging es zum hauptsächlichen Thema der Sitzung.

Zuerst berichtete DI Kuneth über das aktuelle von der Wildökologischen Raumplanung (WÖRP). Die Rotwildbewirtschaftung in Kärnten ist nicht zufriedenstellend. Über das ganze Land verteilt gibt es konzentriert Schadenspunkte. Das Wild schält jährlich mehrere Millionen an Fichtenstämmen, die einen Schaden von mehreren Millionen Euro ausmacht, aber es ist noch immer zu keinem Umdenken in der Kärntner Jägerschaft gekommen. Nach einer sehr regen Diskussion, kam es zur Frage, was in den letzten 22 Jahren geschehen ist. In der „FORSTZEITZUNG 02/12“  steht ein Bericht, der schon 1990 die Jägerschaft mahnt, dass der jährliche Schaden wenn es so weiter geht zu einer totalen Entmischung und zu einem waldgefährdenden Zustand führt. Obmann Benger gab zu, dass es zu einem totalen Versagen geführt hat.

Schlussendlich ist es zum Beschluss gekommen, dass das Positionspapier der LK mit dem Inhalt:

•             Gebietsübergreifender Abschuss

•             Mindestabschuss in Zeitlicher Hinsicht

•             Konsequenz bei nicht Erfüllung

•             Grünvorlage als Kontrolle

der Kärntner Jägerschaft übergeben wird. Aus diesem Grund  ist es von der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft zu einem Antrag in der Vollversammlung über die Anhebung des Schälschadensentgelts gekommen.

Beim nächsten TOP handelte es sich um den Mustervertrag der Mountainbiker. In der Berichterstattung ging es hauptsächlich um die Haftungsfrage. Dieser Teil ist noch nicht ganz ausdiskutiert. Als Entgelt für die Benützung ist der Tarif von den ÖBF AG angedacht.

In den Diskussionen ist es nicht immer um die Interessen der Grundbesitzer gegangen, aber genau das ist die Aufgabe der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft, die Vertretung der Besitzer zu übernehmen.

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