Führerscheinschikane für Landwirte soll korrigiert werden
FPK-Dringlichkeitsanträge einstimmig beschlossen! - Kostenloser Rechtsschutz gesichert!
Die von der Bundesregierung vorgelegte
Führerscheinnovelle, welche unter anderem für Landwirte vorsieht, beim Führen
einer landwirtschaftlichen Maschine stets einen Führerschein bei sich zu
tragen, sollte erst gar nicht in Kraft treten. Das machte gestern der
LK-Spitzenkandidat der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft, Vizepräsident
LAbg. Peter Suntinger in der Landtagssitzung deutlich. "Unter Androhung
von Strafzahlungen ständig den Führerschein bei der Arbeit mitzuführen wäre
eine unnötige Tortur, der sich unsere Bauern aussetzen müssten", so
Suntinger, der sich daher sehr erleichtert darüber zeigt, dass der
FPKDringlichkeitsantrag gegen diese Schikane, einstimmig beschlossen wurde.
Weiters wurde in der gestrigen Landtagssitzung der FPK-Dringlichkeitsantrag für
einen effektiver Rechtsschutz für Kärntens Bauern einstimmig beschlossen,
verweist Suntinger darauf, dass nun Agrarlandesrat Josef Martinz sicherzustellen
habe, dass sich Kärntens Landwirte künftig durch eine entsprechende
Rechtsschutzversicherung kostenlos gegen Willkürakte der AMA (Agrarmarkt
Austria) verteidigen können. "Aufgrund der Tatsache, dass sich die
Kärntner Bauernschaft von der vorhandenen Rechtsvertretung der Kärntner
Landwirtschaftskammer nicht ausreichend vertreten fühlt und in einer Vielzahl
von möglichen Beschwerdefällen lieber den finanziellen Schaden in Kauf nimmt,
als sich von einer zum Kampf gegen Ungerechtigkeiten nicht ausreichend willigen
Rechtsvertretung beraten zu lassen, ist der nun "zugesagte"
kammerexterne und kostenlose Rechtsschutz ein
großer Schritt gegen AMA-Schikanen vorgehen zu können", erklärt Suntinger.

